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Unsere Partner
Universitäres Herz- und Gefäßzentrum Hamburg
Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Helios Klinikum Wuppertal (siehe unten)
Helios Klinikum Wuppertal
Selbstdarstellung des Klinikums:
Das HELIOS Klinikum Wuppertal ist Universitätsklinikum der Universität Witten/Herdecke. Grundlage ist ein Kooperationsvertrag zwischen HELIOS und der Fakultät für Medizin der Private Universität Witten/Herdecke gGmbH. Die HELIOS Kliniken GmbH hat damit als erstes privates Klinikunternehmen Deutschlands ein Universitätsklinikum mit breitem Fächerspektrum in ihren Reihen.
Das HELIOS Klinikum Wuppertal ist ein Haus der Maximalversorgung. Das Klinikum verfügt über rund 1.000 Betten und ist damit das größte Krankenhaus im Raum Bergisch-Land. Mit 26 Fachabteilungen gilt unser Klinikum als ein Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe. An zwei Standorten, im Klinikum Barmen und im Ferdinand-Sauerbruch-Klinikum in Elberfeld, arbeiten 2.500 Mitarbeiter in Medizin, Pflege und kaufmännisch-technischen Bereichen.
Medizinische Leistungen des Herzzentrums:
- Ambulanz für Patienten mit implantierten Kardiovertern/Defibrillatoren: Sprechstunden der Ambulanz Montag-Donnerstag. Die Ambulanz ist in Notfällen jederzeit erreichbar. Telefon-Nr. 0202/896-5731 oder über Zentrale Telefon-Nr. 0202/896-0.
- Aortokoronare Bypass-Verfahren: Aortokonare Bypassverfahren unter Einsatz von Herz-Lungenmaschinen stellen eine Standard-Therapie für chronische Durchblutungsstörungen des Herzens dar. Anzahl der Eingriffe unter Einsatz der Herz-Lungenmaschine pro Jahr: ca. 1300.
- Automatische Kardioverter/Defibrillatoren: Diese Geräte werden bei lebensbedrohenden "schnellen" Herzrhythmusstörungen, die in der Herzkammer entstehen bzw. bei "überlebtem plötzlichen Herztod" eingesetzt. Anzahl der Implantationen pro Jahr: ca. 120.
- Ballon-Koronarangioplastie (PTCA).
- Biventrikuläre Schrittmacher: Biventrikuläre Schrittmacher werden bei schwerer, medikamentös nicht ausreichend behandelbarer Herzinsuffizienz eingesetzt. Für die Indikationsstellung werden sehr spezielle Parameter berücksichtigt. Ziel ist eine Verbesserung des klinischen Gesamtzustandes bei medikamentös therapie-refraktärer Herzinsuffizienz, in einem Teil der Fälle auch die Verschiebung oder Vermeidung einer Herztransplantation. Implantationen können jederzeit erfolgen, Einsatz der Aggregate im Rahmen einer Einzel-Indikations-Prüfung.
- Echokardiographie mit Farbdoppler: Mit diesem Bild-gebenden Verfahren können Morphologie und Funktionsabläufe des Herzens in einfacher Weise erfaßt werden. Auch die Herzklappen können in ihrer Struktur beurteilt werden, Herzklappenfehler können quantitativ dargestellt werden. Anzahl der Echokardiogramme mit Farbdoppler pro Jahr: ca. 10.000.
- Elektrophysiologische Diagnostik: Elektrophysiologische Untersuchungen dienen der Aufklärung der Entstehungsmechanismen von bradykarden (langsamen) und tachykarden (schnellen) herzrhythmusstörungen oder der Aufklärung unklarer Zustände von Bewußtseinsstörungen. Die kathetertechniken erforden eine spezielle apparative Ausrüstung und ein hochspezialisiertes ärztliches Know-how. Für den Einsatz dieses Verfahrens steht ein im In- und Ausland speziell ausgebildetes Team von vier Fachärzten zur Verfügung. Die elektrophysiologische Diagnostik ist Voraussetzung für die Anwendung der Hochfrequenzstrom-ablativen Therapie. Anzahl der Untersuchungen pro Jahr: ca. 400.
- Herzschrittmacher-Implantationen: Es werden alle Arten von Ein- und Zwei-Kammer-Herz-Schrittmachern mit/ohne spezielle Zusatzfunktionen werden entsprechend den klinischen Notwendigkeiten implantiert. Gesamtzahl der Herzschrittmacher-Implantationen pro Jahr: ca. 350.
- Herzschrittmacher-Ambulanz: Für die Langzeit-Betreuung der Herzschrittmacher-Patienten steht eine Ambulanz zur Verfügung, gemeinsam mit der kardiologischen Facharztpraxis Dres. Jansen/Stöter/Probst betrieben wird. Sprechstunden der Ambulanz von Montag-Donnerstag, in Notfällen jederzeit.
- Hochfrequenzstrom-ablative Therapie: Mit Hilfe der Kathetertechnik der Hochfrequenzstrom-ablativen Therapie werden Entstehungsorte und/oder Leistungsbahnen von "schnellen" Herzrhythmusstörungen nicht mehr auftreten können. Voraussetzung ist eine Lokalisationsdiagnostik im Rahmen der elektrophysiologischen Diagnostik mit Erstellen einer sog. "Mapping-Karte" (=Landkarte der Erregungsentstehung und Erregungsausbreitung) der herzrhythmusstörungen. Anzahl der Eingriffe pro Jahr: z.Zt. mit stark steigender Tendenz 150.
- Kardio-MR-Untersuchungen: Das Spektrum der Kardio-MR-Untersuchungen ändert sich zur Zeit noch fortlaufend abhängig vom Fortschritt der technologischen und methodischen Entwicklung des Untersuchungsverfahrens. Aktuell führende Indikationen sind das Streß-MR und das Kardio-MR zur Diagnostik von Durchblutungsstörungen des Herzens sowie das Kardio-MR mit dem Ziel der Variabilitätsanalyse (Analyse pberlebender Myokardbezirke in Abgrenzung von myokardialen Narben). Diese Untersuchungen können ergänzend zum Streßechodardiogram bzw. Myokardzintigramm eingesetzt werden. Durch Kombination beider Methoden werden Aussagegenauigkeit und damit Wert der Untersuchungen für diagnostische und therapeutische Entscheidungsprozesse bedeutsam gesteigert. Die Methoden findet sich aktuell im Stadium der klinisch wissenschaftlichen Erprobung.
- Minamal invasive Revaskularisationstechniken für chronische Durchblutungsstörungen des Herzens: Bei minimal invasiven Behandlungsverfahren wird am "schlagenden Herzen" ohne Herz-Lungenmaschine operiert. Die Indikation wird als Einzelfallentscheidung, abhängig von anatomischen Gegebenheiten der Durchblutungsstörung usw. gestellt. Anzahl der Eingriffe pro Jahr derzeit: 50-100.
- Nuklearmedizinsche Untersuchungsmethoden: Die größte Zahl der Untersuchungen betreffen Myokardszintigramme mit Belastung sowie Radionuklid-Ventrikulogramme. Mit diesen Untersuchungsmethoden können ähnlich wie bei der Streßechokardiographie Untersuchungen zur Ischämie (Durchblutung) und Viabilität (Überleben) des Herzmuskels durchgeführt werden. Auch die Leitungsreserve des Herzmuskels in Ruhe und unter Belastung kann evaluiert werden. Anzahl der Untersuchungen pro Jahr: ca. 600.
- Operativer Einsatz von Herzklappen: Der operative Einsatz von Herzklappen, die verengt oder insuffizient sind, stellt einen Routineeingriff dar. Eingesetzt werden biologische und Metall-Klappen unterschiedlicher Fertigung. Anzahl der Eingriffe pro Jahr: 350.
- Sonstige Operationen am Herzen und an den großen Gefäßen (Aorta Ascendens, Aortenbogen): Hierzu gehören Eingriffe mit Ersatz der Hauptschlagader (Aorta Ascendens), mit /ohne zusätzlichem Klappenersatz, Verschluß von muskulären Defekten des Herzens, bevorzugt in der Vorhof- oder Kammerscheidewand, spezielle Operationen bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen sowie die Korrektur angeborener Herzfehler. Es werden alle chirurgischen Verfahren mit Ausnahme der Herztransplantation eingesetzt. Auch Kunstherzen können in Notfällen jederzeit implantiert werden. Anzahl der Eingriffe pro Jahr: ca. 80.
- Stent-Implantationen.
- Streß-Echokardiographie: Die Streßechokardiographie ist eine bildgebende Untersuchungsmethode, mit der im Rahmen von Belastungsprüfungen mit Mitteln der Echokardiographie Untersuchungen zur Ischämie (Durchblutungsstörungen) des Herzmuskels zur zur Vitabilität (Überleben) des Muskelgewebes geführt werden können. Anzahl der Streßechokardiogramme pro Jahr: ca. 1.600.

